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Hepp, Christine


Mutterschutz für GmbH-Geschäftsführerinnen


Rechtslage de lege lata im Lichte verfassungsrechtlicher und europäischer Vorgaben


Schriften zum Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht, Band 99
Lang, Peter
1. Aufl. 2016
   
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Medium: Print
978-3-631-66579-4
08.08.00 Mutterschutzrecht

Reihe: Schriften zum Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht. Band: 99

Der Status des GmbH-Geschäftsführers - ist er Dienst- oder Arbeitnehmer? - ist trotz der EuGH-Urteile in den Rechtssachen Danosa und Balkaya im deutschen Recht weiterhin ungeklärt. Dies ist gleichermaßen dogmatisch wie praktisch unbefriedigend. Dieser Problematik widmet sich das Buch. Die Autorin setzt sich kritisch mit dem durch die vorherrschende gesellschaftsrechtliche Auffassung geprägten Postulat der Inkompatibilität von Organstellung und Arbeitnehmereigenschaft auseinander und wendet sich den Folgen für den Mutterschutz zu. Die Überprüfung der Vereinbarkeit der Rechtslage de lege lata mit höherrangigem Recht berücksichtigt die übergeordneten verfassungsrechtlichen Ziele und Leitprinzipien, die europäischen Harmonisierungsvorschriften sowie die Regelungsabsichten des nationalen Gesetzgebers. Die Reichweite und Folgen der Danosa-Entscheidung für die nationale vertragliche und gesellschaftsrechtliche Ebene betrachtet die Autorin ebenso wie die Individualrechtsschutzmöglichkeiten betroffener GmbH-Geschäftsführerinnen.

Inhalt:
Rechtslage de lege lata: kein Mutterschutz für GmbH-Geschäftsführerinnen - Grundlagen des deutschen Mutterschutzes - Verfassungswidrigkeit der Rechtslage de lege lata: Verletzung des Mutterschutzgebotes, Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, Nichtbeachtung des Gleichberechtigungs- und Förderungsgebotes - Europarechtswidrigkeit der Rechtslage de lege lata: Unzureichende Umsetzung der Mutterschutzrichtlinie und der Gleichbehandlungsrichtlinien - Lösungsansätze zur Herstellung der Verfassungs- und Europarechtskonfomität.