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Details

Göpfarth, Katharina


Die zivilrechtliche Korrektur steuerlicher Fehlplanung


Eine rechtsvergleichende Analyse des deutschen, englischen und kanadischen Rechts


Termin: Mai 2026


Tübinger Rechtswissenschaftliche Abhandlungen, Band 129
Mohr Siebeck
1. Aufl. 2026
   
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Medium: Print
978-3-16-170588-5
05.07.05 Vertragsrecht, allgemein
10.02.00 Steuerrecht, allgemein
10.30.07 Steuerrecht ausländischer Staaten (Großbritannien)
10.30.20 Steuerrecht ausländischer Staaten (Kanada)

Reihe: Tübinger Rechtswissenschaftliche Abhandlungen. Band: 129

Können unerwartete und unerwünschte steuerliche Belastungen eines Rechtsgeschäfts nachträglich korrigiert werden? Katharina Göpfarth untersucht die rechtlichen Instrumente zur Beseitigung solcher Steuerfolgen im Spannungsfeld zwischen Zivil- und Steuerrecht. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass die steuerliche Folgenbeseitigung primär über zivilrechtliche Mechanismen erfolgt und dabei ambivalente Wirkungen entfaltet. Einerseits kann sie Steuerpflichtigen einen Ausgleich für mangelnde Steuerplanungssicherheit bieten, andererseits eröffnet sie missbräuchliche Anreize zur risikolosen Steuerumgehung. Auf der Grundlage eines Rechtsvergleichs zwischen Deutschland, England und Kanada zeigt die Autorin, wie Gerichte steuerpolitische Erwägungen in die Anwendung zivilrechtlicher Instrumente integrieren und welche Konsequenzen sich hieraus für Dogmatik und Rechtspolitik ergeben.

Inhaltsübersicht:
A. Einleitung
I. Problemaufriss
II. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands
III. Zielsetzung und Gang der Untersuchung
IV. Darstellung des Rechtsvergleichs

B. Abstrakte und ökonomische Betrachtung
I. Komplexität, Unbeständigkeit und Rechtsunsicherheit im Steuerrecht
II. Ökonomische Auswirkungen von steuerlicher Fehlplanung
III. Ökonomische Betrachtung der zivilrechtlichen Steuerfolgenbeseitigung

C. Grundlagen der steuerlichen Folgenbeseitigung
I. Systematik der steuerlichen Folgenbeseitigung in Deutschland
II. Systematik der steuerlichen Folgenbeseitigung in England und Kanada

D. Die zivilrechtlichen Instrumente
I. Deutschland
II. England
III. Kanada

E. Rechtsvergleichende Analyse
I. Außerrechtliche Faktoren
II. Zum System der steuerlichen Folgenbeseitigung
III. Die zivilrechtlichen Instrumente der steuerlichen Folgenbeseitigung

F. Folgerungen
I. Der Einfluss außerrechtlicher Dynamiken
II. Steuerliche Implikationen als Störfaktoren für die Rechtsdogmatik
III. Zweckwidrige Belastung der Zivilgerichte
IV. Impulse für den Umgang mit dem Rechtsfolgenirrtum
V. Das Problem der Steuerumgehung
VI. Reformbedarf von § 175 Abs. 1 Nr. 2 AO?

G. Schluss